Andreas Koch
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E-Wassertaxi soll auf Genfersee verkehren

16. April 2018
Genf - Die französische Firma SeaBubbles hat ihr elektrisch angetriebenes Wasserfahrzeug auf dem Genfersee getestet. Dieses sieht aus wie ein Auto mit Flügeln und soll künftig als Wassertaxi eingesetzt werden. Beim Fahrzeug kommt auch eine ABB-Lösung zum Einsatz.

Am Wochenende hat SeaBubbles sein futuristisches Wassertaxi auf dem Genfersee präsentiert, wie ABB in einer Mitteilung schreibt. Der Fünfsitzer wird zu 100 Prozent elektrisch betrieben und sieht ähnlich aus wie ein herkömmliches Auto. Bei einer Geschwindigkeit von 10 Kilometer pro Stunde beginnt das Fahrzeug abzuheben und so zu „fliegen“, dass es keine Seekrankheit verursacht. Nach Beendung des „Fluges“ bremst es ab und setzt wieder auf der Wasseroberfläche auf.

Den Angaben von SeaBubbles zufolge stammen das Antriebssystem, das hydraulische System und das hydrodynamische Design aus der Schifffahrtsindustrie. Das Innendesign stammt aus der Automobilindustrie und die Tragflügel aus der Luftfahrtindustrie. Bald wird das Wassertaxi auch mit dem ABB AbilityTM Marine Advisory System OCTOPUS ausgerüstet, wie es in der Mitteilung heisst. Diese Softwarelösung unterstützt Schiffsbetreiber dabei, alle für die Optimierung von Schiffsreisen relevanten Daten zu erfassen und zu analysieren.

Die Entwicklung des Demonstrationsbootes, das nun in Genf präsentiert wurde, wurde unter anderem auch von den Behörden des Kantons Genf unterstützt. In den kommenden Monaten sollen weitere Testläufe durchgeführt werden. Künftig soll das Fahrzeug dann als Wassertaxi auf dem Genfersee verkehren. Die ABB bezeichnet das Fahrzeug als einen „Meilenstein in der Entwicklung neuartiger Transportmittel, die weder die Umwelt noch städtische Infrastrukturen belasten“.  ssp


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