Andreas Koch
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Schweiz kommt bei Elektromobilität auf Platz drei

13. März 2018
München - Bei der Entwicklung des Marktes für Elektromobilität kommt die Schweiz hinter Norwegen und China auf Platz drei. Das geht aus dem Electric Vehicle Index von McKinsey hervor. Die Unternehmensberatung rechnet mit einer hohen Marktdynamik in den nächsten Jahren.

Wenn es um den Marktanteil von Elektrofahrzeugen, um die Infrastruktur für Elektromobilität und das Angebot von Stromautos auf dem Markt geht, dann gehört die Schweiz zu den führenden Märkten der Welt. Laut dem Electric Vehicle Index 2017 von McKinsey steht das Land auf Platz drei hinter Norwegen und China, aber vor Schweden, den Niederlanden und den USA. Norwegen ist sogar in absoluten Verkaufszahlen der wichtigste Absatzmarkt für Stromautos in Europa, das Autoland Deutschland kommt mit 58.000 Neuzulassungen auf Platz zwei in Europa, heisst es in einer Mitteilung der Unternehmensberatung. China stellt mit 600.000 Neuzulassungen gleich die Hälfte des Weltmarktes. Die USA kommen auf 200.000 neu zugelassene Stromfahrzeuge. 

Auch die Wachstumszahlen beim Absatz sind beachtlich: In China haben die Neuzulassungen 2017 um 72 Prozent zugelegt, in ganz Europa immerhin um 39 Prozent. Die politischen Rahmenbedingungen haben einen wichtigen Einfluss auf die Dynamik. „Viele Faktoren unterscheiden sich von Land zu Land – teilweise von Stadt zu Stadt: von der Höhe der Kaufprämien über weitere Vorteile wie freies Parken bis hin zur Ladeinfrastruktur und den Regeln für Autos mit Verbrennungsmotor“, wird Nicolai Müller in der Mitteilung zitiert, Seniorpartner von McKinsey.

Auf den grossen Märkten dominieren laut McKinsey jeweils die heimischen Marken. In China stammen die fünf meistverkauften Marken aus dem eigenen Land, in Deutschland vier von fünf, in den USA ebenso. Das dürfte vorerst so bleiben. Deutschland könnte bei der Produktion immerhin mit China bis 2020 aufschliessen und dann rund 1,3 Millionen Elektroautos herstellen. Heute kommt China vor Japan und Deutschland auf den ersten Platz, wenn es um die Umstellung der Automobilindustrie auf die Elektromobilität geht. Aber: „Regionale Besonderheiten wie Kaufprämien, Infrastruktur und Regulierung werden die Märkte in Zukunft stärker auseinanderdriften lassen“, so Müller. stk


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