David Dünnenberger
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Erneuerbare Energie-Systeme Thurgau

Windrad dient als Vogelscheuche

21. Juli 2015
Haldenstein - Die grösste Windkraftanlage der Schweiz im bündnerischen Haldenstein birgt dank eines speziellen Überwachungssystems keine Gefahr für Vögel und Fledermäuse. Dies bestätigt eine neu veröffentlichte Studie.

Die Windkraftanlage Calawind ist mit ihren 175 Metern die höchste Anlage der Schweiz. Sie produziert rund 4,5 Millionen Kilowatt Strom im Jahr, was etwa dem jährlichen Strombedarf der über 1000 Haldensteiner entspricht. Wie die Vereinigung zur Förderung der Windenergie in der Schweiz Suisse Eole in einer Mitteilung erklärt, wurde im Rahmen einer zweijährigen Studie des Bundesamts für Energie, des Bundesamts für Umwelt der Vogelwarte Sempach sowie weiteren Fachexperten untersucht, inwiefern die Anlage eine Gefahr für Vögel und Fledermäuse darstellt.

Die Ergebnisse zeigen, dass die an die Anlage montierten Systeme DTBird und DTBat, welche die Kollision mit Vögeln und Fledermäusen verhindern sollen, gut funktionieren. Die Vögel umfliegen die Anlage in einem Abstand von 100 Metern.

Die Systeme DTBird und DTBat verwenden ein optisches Erkennungssystem, welches auch bei militärischen Anwendungen eingesetzt wird, erklärt Suisse Eole. Sie erkennen fliegende Vögel und Fledermäuse und setzen entsprechend der Höhe des Kollisionsrisikos verschiedene Aktivitäten. Diese reichen von leichter über starker Abschreckung bis hin zur Abschaltung der Windräder. ssp

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