Andreas Koch
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Stilllegung Mühleberg wird aufgegleist

12. September 2017
Bern - Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) hat die Pläne der BKW zur Stilllegung des Kernkraftwerks Mühleberg geprüft. Die Eidgenössische Kommission für nukleare Sicherheit schliesst sich den ENSI-Vorschlägen für die Umsetzung an.

Einer Mitteilung des Bundesamts für Energie (BFE) zufolge stellt das ENSI in seinem Gutachten fest, „dass die geplanten Stilllegungsarbeiten von der BKW nachvollziehbar dargelegt wurden und die grundlegenden Schutzziele eingehalten werden können“. Die Pläne der BKW entsprechen danach den Anforderungen an die nukleare Sicherheit. Insbesondere sei gewährleistet, dass Personal, Bevölkerung und Umgebung während der Stilllegungsarbeiten vor radioaktiver Strahlung geschützt  und die radioaktiven Abfälle der Endlagerung „in geeignetem Zustand zugeführt“ würden. 

Für die Umsetzung schlägt das ENSI insgesamt 35 Nebenbestimmungen vor. Sie sollen vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) in die entsprechende Stilllegungsverfügung für das Kernkraftwerk Mühleberg eingearbeitet werden. 

Die Eidgenössische Kommission für nukleare Sicherheit (KNS) schliesst sich laut BFE den Vorschlägen des ENSI an. Die mit den Nebenbestimmungen verbundenen Überprüfungen durch das ENSI könnten sicherstellen, „dass die Stilllegungsarbeiten sicherheitsgerichtet geplant und durchgeführt werden“, heisst es in der Mitteilung. Mit dem Erlass der entsprechenden Stilllegungsverfügung durch das UVEK wird Mitte 2018 gerechnet. hs


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